- Datum12. Februar 2026 17:15–18:45 Uhr
- OrtWaldhaus beider Basel, Birsfelden
- FormatVor Ort
- ReferierendeAthina Schweizer und Damian von Arx (Gemeinde Bubendorf)
- KostenCHF 80.– inkl. Verpflegung
- ThemaPersonalführung, Personalthemen für Gemeinden
Zum Abschluss der Saison 2025/2026 ging es um Arbeitszeitmodelle als Faktor für die Attraktivität als Arbeitgeberin, das Führungsverständnis und die Sicherung von Fach- und Führungskräften.
Als Interviewgäste berichteten Athina Schweizer, stv. Verwaltungsleiterin, und Damian von Arx, Verwaltungsleiter der Gemeinde Bubendorf, aus der Praxis. Sabine Denner vertiefte mit ihnen das Thema Jobsharing. Es war eine kleine, aber hochinteressierte Runde.
Die wichtigsten Erkenntnisse
- Jobsharing ist kein theoretisches Konstrukt, sondern eine praxiserprobte Möglichkeit, Führung neu zu denken.
- Das Modell in Bubendorf entstand nicht als strategisches Experiment, sondern entwickelte sich aus einer Stellvertretung heraus.
- Formal klar geregelt, operativ eng abgestimmt: Gemeinsame Verantwortung braucht kontinuierlichen Austausch.
- Der entscheidende Erfolgsfaktor ist das Tandem selbst: Es muss menschlich funktionieren.
- Jobsharing kann Vereinbarkeit ermöglichen, Projektlast auffangen und den Engpass «Gemeindeverwalter/-in» entschärfen.
- Offen diskutiert wurde die Kostenfrage und ob sich jede Gemeinde das Modell leisten kann. Ebenso: Was kostet es, Führungsmodelle nicht weiterzuentwickeln?
Es war das letzte Kamingespräch der Saison 2025/2026. Die Saison 2026/2027 ist in Planung.

