Seit Ende Juli 2026 unterstützt Sonja Mühlethaler die iduia GmbH im Mandat Rothenfluh im Bereich Finanzverwaltung. Im Kurzinterview erzählt sie, was sie an der Arbeit in der kommunalen Finanzverwaltung schätzt – und warum sie ihr Fachwissen auch neben dem eigenen Pensum weitergibt.

Wenn in einer Gemeindefinanzverwaltung Unterstützung gebraucht wird, zählt nicht die Theorie, sondern die Routine: Wer Abschlüsse selbst erstellt hat, weiss, wo es klemmt. Genau diese Erfahrung bringt Sonja Mühlethaler mit. Seit Ende Juli 2026 verstärkt sie unser Team Interimseinsätze und Fachcoaching und arbeitet im Mandat Rothenfluh im Bereich Finanzverwaltung mit.
Sonja Mühlethaler ist kaufmännische Fachkraft mit über 40 Jahren Berufserfahrung im Rechnungswesen und hat die Weiterbildung zur Sachbearbeiterin Rechnungswesen absolviert. Als Finanzverwalterin einer Baselbieter Einwohnergemeinde kennt sie die Finanzführung der öffentlichen Hand aus der täglichen Praxis. Ihre Schwerpunkte liegen in der Führung der Gemeindefinanzverwaltung, im Jahresabschluss und in der Abschlussgestaltung, in der Mehrwertsteuerabrechnung sowie in der Debitoren-, Kreditoren- und Finanzbuchhaltung.
«Verantwortung, Genauigkeit und selbständiges Arbeiten»
Du bist seit mehr als zehn Jahren Finanzverwalterin. Was gefällt Dir an dieser Aufgabe?
Es ist die Kombination aus Verantwortung, Genauigkeit und selbständigem Arbeiten, die mich an dieser Aufgabe immer wieder überzeugt. Die Zahlen müssen stimmen – dafür stehe ich ein, und das verlangt Sorgfalt im Detail. Gleichzeitig kann ich meine Arbeit eigenständig organisieren und selbst entscheiden, wie ich eine Aufgabe angehe. Was oft unterschätzt wird: Finanzverwaltung ist keine stille Arbeit am Schreibtisch. Der Kontakt mit anderen Menschen gehört ganz selbstverständlich dazu, und genau das macht die Aufgabe lebendig.
Du unterstützt mit Deinem Fachwissen immer wieder andere Gemeinden, seit dem Sommer auch die iduia GmbH im Mandat Rothenfluh. Was motiviert Dich, in Deiner «Freizeit» zu unterstützen?
Dass man etwas bewirken kann. Wenn in einer Gemeinde eine Vakanz entsteht oder ein Abschluss ansteht, für den die Kapazität fehlt, dann ist konkrete Hilfe mehr wert als jeder gute Ratschlag. Dazu kommt der Gedanke der gegenseitigen Unterstützung: Man hilft sich, weil man weiss, wie es ist, wenn man selbst einmal Unterstützung braucht. Dieses Geben und Nehmen funktioniert in unserem Umfeld gut – und es ist der Grund, weshalb ich das gerne mache.
Sonja Mühlethaler privat: Was macht Dir in Deiner Freizeit Freude?
Camping und überhaupt in der Natur zu sein. Das ist für mich der beste Ausgleich zu einer Arbeit, bei der es auf jede Stelle hinter dem Komma ankommt. Und gemütliche Stunden mit Freunden – Zeit, die nicht verplant ist.
Wir freuen uns, dass Sonja Mühlethaler ihre Erfahrung in unsere Mandate einbringt.
Kontakt: sonja.muehlethaler@iduia.ch